11.09.2017 09:28 | dpa

Zweiter Verhandlungstag: Freiburger Mordprozess: Angeklagter entschuldigt sich

Freiburg

Viele Details blieben widersprüchlich. Der Angeklagte berief sich mehrfach auf Erinnerungslücken. Foto: Patrick Seeger
Viele Details blieben widersprüchlich. Der Angeklagte berief sich mehrfach auf Erinnerungslücken. Foto: Patrick Seeger Bild: dpa

Im Prozess um den Sexualmord an einer 19-jährigen Studentin in Freiburg hat sich der Angeklagte Hussein K. bei der Familie des Opfers entschuldigt.

Ihm wird vorgeworfen, eine 19 Jahre alte Studentin im Oktober vergangenen Jahres vergewaltigt und ermordet zu haben. Er soll sie nach seiner Tat in den Fluss Dreisam abgelegt haben, wo sie anschließend im knietiefen Wasser ertrank.

Auch am zweiten Prozesstag war das Publikumsinteresse enorm. Bereits knapp drei Stunden vor dem offiziellen Einlass standen die ersten Zuhörer Schlange.

Für den Prozess vor der Jugendkammer des Gerichts sind den Angaben nach 16 Verhandlungstage angesetzt. Alter und Identität des Angeklagten sind nach wie vor unklar. Gehört werden sollen den Planungen zufolge 45 Zeugen sowie zehn Sachverständige. Ein Urteil könnte im Dezember fallen.

Hussein K. war nach Angaben deutscher Behörden im November 2015 ohne Papiere nach Deutschland gekommen. Wegen einer Gewalttat an einer jungen Frau 2013 war er in Griechenland zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, im Oktober 2015 aber vorzeitig gegen Auflagen entlassen worden und kurze Zeit später untergetaucht.

(dpa)

Kommentare

  • Ist doch ganz einfach
    geschrieben von anwaeich (49 Beiträge) am

    dieser Schweinehund hat das Mädchen kaltblütig ermordet und die fast Tote auch noch pervers vergewaltigt.
    Für was braucht man da 8 Verhandlungen. Den sollte man aufhängen und fertig.

  • Nicht zu fassen, was hier passiert.
    geschrieben von bandog (527 Beiträge) am

    Ehrlich:Bei dem Gedanken dass ich diesen Typen und noch andere seiner Sorte mit meinen Steuern und Abgaben für den Rest seines Daseins mit durchfüttere, vergeht mir jede Lust heute morgen auf die Arbeit zu gehen.
    Er sollte zum Vollzug seiner Strafe nach Afghanistan wieder ausgeflogen werden.
    Im dortigen Knast bekommt er einen kleinen Vorgeschmack darauf, was er seinen Opfern angetan hat. Im dortigen sogenannten 'Kulturkreis' ist ja sexuelle Gewalt gegen Frauen wie auch Männer durchaus üblich.
    Das hätte einen größeren Lerneffekt als im deutschen Luxusknast.



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