13.08.2017 11:24 |

Eintracht Frankfurt: Kovac: Noch viel zu tun bis zum Bundesliga-Start

Letztlich meistert Frankfurt den Einzug in die 2. Pokalrunde souverän. Trotz fast 70-minütiger Unterzahl gelingt ein 3:0 beim Regionalliga-Aufsteiger Erndtebrück. Bis zum Bundesligastart in Freiburg sieht Kovac aber noch einige Arbeit.

Er ist im Moment nicht gerade gut gelaunt: Eintracht-Trainer Niko Kovac.
Eintracht-Trainer Niko Kovac Bild: Boris Roessler (dpa)

Kaum war die Pokal-Pflicht erfüllt, richtete sich der Blick der Frankfurter Eintracht auf den Bundesliga-Start mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg. «Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit, an einigen Dingen zu arbeiten. Mit einigen Situationen war ich zufrieden, mit einigen nicht», fasste Eintracht-Coach Niko Kovac seine Eindrücke nach dem ungefährdeten 3:0-Sieg beim Regionalligisten TuS Erndtebrück in der ersten Runde des DFB-Pokals zusammen.

Dass sich der Fußball-Bundesligist im Siegener Leimbachstadion lange schwertat gegen den wackeren Viertligisten und sich durch die frühe Rote Karte für Kapitän David Abraham (22.) unnötig selbst in die Bredouille brachte - Schwamm drüber. «Unser Ziel war, die zweite Runde zu erreichen. Das haben wir geschafft», meinte Kovac, der dennoch reichlich Optimierungsbedarf bis zur Partie am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) im Schwarzwald sieht: «Positiv war, dass wir uns viele Chancen herausgespielt haben. Aber die Verwertung war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Nicht gut war auch, dass wir uns in vier, fünf Situationen selbst in Schwierigkeiten gebracht haben.»

Die Eintracht-Profis gingen mit der eher durchwachsenen Vorstellung selbstkritisch um. «Das war das erste Pflichtspiel und somit ein erster Gradmesser für uns. Wir müssen noch viel arbeiten. Der Trainer wird uns auf die Fehler hinweisen», meinte Außenverteidiger Timothy Chandler, der mit dem 1:0 in der 35. Spielminute den Weg ebnete.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hessen schon lange in Unterzahl, weil Abraham Erndtebrücks quirligen Stürmer Yuki Nishiya nur durch einen Foul am Durchbruch hindern konnte. Da der Innenverteidiger letzter Mann war, geht der Platzverweis in Ordnung. Eine klare Torchance des Japaners wurde verhindert. Grundsätzlich kann Kovac solche Notbremsen nicht gutheißen, auch wenn Abraham zum Bundesligastart spielberichtigt ist und «nur» für Pokalspiele gesperrt wird.

«Bis zum Ausschluss hatten wir viel Ballbesitz und genügend Chancen für zwei, drei Tore. Aber auch in Unterzahl müssen wir es gegen einen Regionalligisten besser machen», sagte Kovac. Gleichwohl beseitigten Mijat Gacinovic (72.) und der französischen Neuzugang Sébastien Haller (76.) in den letzten zwanzig Minuten alle Zweifel am Erfolg. Das wiederum hatte Kovac, der bis zum Freiburg-Spiel noch auf die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers hofft, gut gefallen.

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